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Muster: Antrag auf Wohnungszuweisung nach Trennung der Eheleute

Amtsgericht ***
- Familienabteilung -
Straße Nummer
Postleitzahl Ort

 

Antrag auf vorläufige Überlassung der Ehewohnung zur alleinigen Nutzung

 

des/der *** - Antragstellers/in -
Verfahrensbevollmächtigter/e:

gegen

den/die *** - Antraggegner/in -
Verfahrensbevollmächtigter/e:

 

Namens und in Vollmacht des/der Antragstellers/in wird gemäß § 1361b BGB Folgendes beantragt:

  1. Die eheliche Wohnung in (Ort, Straße, Stockwerk, rechts, links, Mitte, Wohnungsnummer) wird für die Zeit des Getrenntlebens bis zur Rechtskraft der Scheidung dem/der Antragsteller/in zur alleinigen Nutzung zugewiesen.
  2. Der/Die Antragsgegner/in ist verpflichtet, die Wohnung in (Ort, Straße, Stockwerk, rechts, links, Mitte, Wohnungsnummer) sofort/bis zum zu räumen und an die Antragstellerin/den An tragsteller herauszugeben. Der/Die Antragsteller/in kann einen/eine Gerichtsvollzieher/in beauf tragen, der/die den/die Antragsgegner/in aus dem Besitz setzt. § 885 Abs. 2 bis 4 ZPO ist bei der Räumung nicht anzuwenden. Zur Durchsetzung der Wegweisung sowie der Räumungsverpflichtung darf Gewalt eingesetzt werden.
  3. Dem/Der Antragsgegner/in wird aufgegeben, sämtliche zur Wohnung in (Ort, Straße, Stockwerk, rechts, links, Mitte, Wohnungsnummer) gehörenden Haus- und Wohnungsschlüssel an die Antragstellerin/den Antragsteller herauszugeben sowie beim Auszug die persönlichen Sachen, insbesondere (detaillierte Auflistung der Gegenstände), mitzunehmen. Haushaltssachen darf der/die Antragsgegner/in aus der Wohnung nicht entfernen.
  4. Dem/Der Antragsgegner/in wird verboten, die Wohnung in (Ort, Straße, Stockwerk, rechts, links, Mitte, Wohnungsnummer) nach der Räumung ohne vorherige Zustimmung der Antragstellerin/des Antragstellers nochmals zu betreten. Auf Aufforderung des/der Antragstellers/in hat die Antragsgegnerin/der Antragsgegner die Wohnung sofort wieder zu verlassen.
  5. Dem/Der Antragsgegner/in wird verboten, das Mietverhältnis über die Wohnung in (Ort, Straße, Stockwerk, rechts, links, Mitte, Wohnungs-Nr.) zu kündigen oder in sonstiger Weise zu beenden.
  6. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung gegen die Verbotsanordnungen nach Ziffer 3 und 5 wird dem/der Antragsgegner/in ein Ordnungsgeld bis zu 25.000,00 € und ersatzweise Ordnungshaft bis zu 6 Monaten angedroht.
  7. Bei Bedarf: Vorschläge zu Miete und Nebenkosten oder Nutzungsentschädigung bei Eigentum oder Miteigentum an der Wohnung.
  8. Der/Die Antragsgegner/in trägt die Kosten des Verfahrens.

 

Gründe

 

Die Beteiligten sind seit dem (Datum) miteinander verheiratet. Aus der Ehe ist ein Kind (Name und Geburtsdatum)/sind (Anzahl) Kinder (Namen und Geburtsdaten) hervorgegangen.

Beweis: ***

Die Beteiligten leben noch nicht/seit dem (Datum) voneinander getrennt. Eine Ehesache ist noch nicht anhängig. Die Ehegatten bewohnen ein Haus/eine Wohnung in (Ort, Straße, Stockwerk, rechts, links, Mitte, Wohnungsnummer). Das Haus/die Wohnung steht im Alleineigentum/Miteigentum des/ der ***.

Beweis: ***

Alternativ: Der/Die ist/sind Mieter des Hauses/der Wohnung.+

Beweis: ***

Zwischen den Ehegatten ist es zu unerträglichen Spannungen gekommen, die von dem/der Antragsgegner/in verursacht werden und ein weiteres Zusammenleben innerhalb der Ehewohnung für den/die Antragsteller/in unmöglich machen.

Der/Die Antragsteller/in möchte von dem/der Antragsgegner/in getrennt leben. Für ihn/sie würde es aus den nachfolgenden Gründen eine unbillige Härte bedeuten, weiterhin mit dem/der Antragsgegner/in zusammen leben zu müssen: (substantiierte Darstellung des Vorliegens einer unbilligen Härte)

Beweis: ***

Die alleinige Nutzung der Ehewohnung durch den/die Antragsteller/in soll selbstverständlich die Mitbenutzung durch das Kind/die Kinder umfassen.

Eine Aufteilung der Ehewohnung zwischen den Beteiligten scheidet aus folgenden Gründen aus: (substantiierte Darstellung der Gründe)

Beweis: ***

 

Unterschrift

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